Fachbesuchertage Ferien Messe Wien 2016

Im Rahmen der Fachbesuchertage der Ferien Messe Wien 2016 nahm BRAVEAURORA am 14. Jänner 2016 an einer Diskussion über Freiwilligentourismus teil. Mit Tourismusanbietern, VertreterInnen von NGOs und der Kinderschutzorganisation ECPAT wurde intensive über die Herausforderung von sinnvollen Freiwilligeneinsätzen gesprochen.

 

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 BRAVEAURORA-Vetreterin Anita Leutgeb, Programmkoordinatorin (in der Mitte)

 

Durch den momentanen Trend, Angebote von Freiwilligendiensten immer touristischer und kommerziell marktfähiger zu gestalten, kristallisiert sich die Gefahr heraus, dass eben jene bezahlenden Touristen, und nicht die lokale Bevölkerung, im Mittelpunkt steht. Des Weiteren existieren keine einheitlichen Standards bezüglich der Freiwilligeneinsätze im Ausland. BRAVEAURORA steht für nachhaltige und sinnvolle Einsätze und spricht sich gegen Freiwilligentourismus aus. Daher war es dem Verein ein Anliegen, über dieses Thema mitzudiskutieren und auch Alternativen dazu aufzuzeigen.

 

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Mit Anita Leutgeb, BRAVEAURORAs Programmkoordinatorin, wurde zusammen mit anderen VertreterInnen Themen wie die Auswahl seriöser Anbieter und Projekte oder Zertifizierungen und Qualitätskriterien besprochen. Einigkeit herrschte darüber, dass Freiwilligeneinsätze am sinnvollsten sind, wenn die Freiwilligen und der Partner vor Ort gut darauf vorbereitet sind und wenn die Erwartungen auf beiden Seiten realistisch bleiben. In zwei Wochen kann man nicht die Welt retten, BRAVEAURORA befürwortet daher längere Freiwilligeneinsätze, idealerweise mindestens sechs Monate. Bei ExpertInnen und EZA-Vertrauten, die für ganz gezielte Maßnahmen eingesetzt werden, machen auch kürzere Einsätze Sinn.

 

Ein Video über die gesamte Diskussion finden Sie hier.