Guabuliga Hospital

Wie in vielen benachteiligten Regionen der Welt stellt auch in Nordghana – neben dem defizitären Bildungsangebot – die medizinische Versorgung eines der Hauptprobleme des alltäglichen Lebens und ein enormes Entwicklungshindernis dar.

 

Die Gesundheitsversorgung in Guabuliga ist völlig unzureichend, ernsthafte und lebensbedrohliche Krankheiten (Malaria, Hepatitits, Typhus etc.) können nicht akut vor Ort, sondern erst nach stundenlangen Reisen in den Krankenhäusern der Distrikthauptstädte behandelt werden. Vermeidbare Todesfälle und kontinuierlicher Ausfall von dringend benötigter Arbeitskraft sind die Folge, und wie immer leiden darunter am meisten die Kinder.


Mit dem Projekt „Guabuliga Hospital“ ist geplant in Guabuliga eine permanente Krankenstation zu errichten, welche die medizinische Versorgung der Bewohner des Dorfes (ca. 2000 Personen) und der umliegenden Dörfer (ca. 5000 Personen) sicherstellen soll. Aufgrund der zentralen Lage Guabuligas eignet sich das Dorf sehr gut für ein zentrales Hospital für diese medizinisch bisher völlig unterversorgte Region des Landes.


Derzeit finden Projektvorgespräche mit potentiellen Kooperationspartnern statt. Die Realisierung dieses Projektes hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Realisierung des Projekts soll in Kooperation mit der bereits seit Jahren vor Ort tätigen medizinischen NGO „Christian Health Organization of Ghana (CHAG)“ stattfinden, die in Guabuliga eine moderne Krankenstation errichtet hat, diese aber aufgrund Personalmangels nur einen Tag pro Monat betreiben kann.

 

Mit dem geplanten Kooperationsmodell können Synergien genutzt und der kontinuierliche Betrieb der Klinik sichergestellt werden. Wie gesagt, das Projekt befindet sich derzeit noch in der Planungsphase, jedoch haben bereits einige intensive Gespräche mit den betroffenen Kooperationspartner, sowie mit dem Chief von Guabuliga stattgefunden.