Warum BRAVEAURORA Einzelkindpatenschaften ablehnt?

Die wohl häufigste oder zumindest bekannteste Patenschaftsform ist die Einzelkindpatenschaft. Sie erfreut sich großer Beliebtheit. Der Pate/die Patin können einen direkten Kontakt zum eigenen Patenkind pflegen, Briefe und Fotos von ihm erhalten, manchmal auch Besuche. Oft bestehen die Patenschaften über Jahre. Auch für Organisationen ist es eine wirksame Spendensammelmethode. Dennoch gibt es gute Gründe, diese Form der Hilfe abzulehnen.
 

Unsere Gründe für die Ablehnung von Einzelkindpatenschaften:

  • Häufig wecken persönliche Beziehungen mit dem Paten/der Patin falsche Hoffnungen und Erwartungen.
  • Die Paten/Patinnen können keine Verantwortung für das Kind übernehmen.
  • Oft führt diese Patenschaft zu Enttäuschung auf beiden Seiten.
  • Die Beziehung zum Kind basiert auf dem Wunsch der Patin/des Paten. Das Kind hat keine Entscheidungsmöglichkeit.
  • Kinder werden zu Spendenzwecken instrumentalisiert.
  • Im Umfeld des Kindes entstehen Neid und Eifersucht, manchmal von den eigenen Geschwistern.
  • Einzelpatenschaften sind mit einem hohen administrativen Aufwand verbunden.
  • Einzelkindpatenschaften sind nicht nachhaltig, weil der Pate/die Patin jederzeit die Patenschaft beenden kann.
  • Individuelle Patenschaften geben nicht Hilfe zur Selbsthilfe, sondern schaffen Abhängigkeiten und fördern Passivität.


Wenn Sie sich für eine Patenschaft bei BRAVEAURORA entscheiden, verhelfen Sie armen Kindern, Jugendlichen und Familien und ganzen Dorfgemeinschaften im Norden von Ghana zu einem selbstständigen und würdevollen Leben. Außerdem tragen Sie mit Ihrer Unterstützung zum Schutz der natürlichen Ressourcen und damit der Lebensgrundlage der Menschen bei.

BRAVEAURORA SETZT IHRE SPENDE DORT EIN, WO SIE AM DRINGENDSTEN BENÖTIGT WIRD.